Brustvergrößerung

Vor einer Brustvergrößerung finden zunächst ein bis zwei Beratungsgespräche statt, in denen der Körper genau analysiert und auf Basis der Wünsche und individuellen Voraussetzungen der Patientin ein entsprechendes Implantat, die passende Größe und Eingriffstechnik gewählt wird. Hierfür kommen teilweise moderne Simulationstechniken zum Einsatz. Die Brustvergrößerung selbst findet immer unter Vollnarkose statt und ist mit einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt verbunden.

Der Chirurg hat für die Einsetzung und Positionierung des Implantats verschiedene Möglichkeiten. Die Methode wird in Abhängigkeit von den anatomischen Voraussetzungen der Patientin und der Empfehlung des Chirurgen gewählt. Die Schnittführung kann unter der Brustfalte, über dem Brustwarzenhof, über der Achselhöhle oder im Bereich des Bauchnabels erfolgen und das Implantat entweder ganz oder teilweise unter den Muskel oder unter die Brustdrüsen gesetzt werden.

Das Einsetzen der Implantate erfolgt durch einen 3-4 cm langen Schnitt, der entweder entlang der Unterbrustfalte, quer über die dunkle Haut um die Brustwarzen herum oder in der Achselhöhle geführt gesetzt wird. Der Schnitt wird so geführt, dass die Narbe nachher möglichst unauffällig ausfällt. Durch den Schnitt wird das Implantat in eine vorher geformte Gewebetasche oder unter den Brustmuskel gesetzt.

Die wichtigsten Informationen

Es gibt auf dem Markt sehr viele verschiedene Anbieter für Brustimplantate. Unterschieden werden die Implantate hauptsächlich anhand ihrer Form. Hierbei liegen die anatomisch, tropfenförmigen Implantate mit 1.500 – 2.000€ bezüglich der Kosten etwas oberhalb der runden Implantate mit 700 – 1.000€. Die Kosten hängen immer von der Größe des Implantats ab.

Ein weiterer Faktor ist das Material. Die neue Generation an B-Lite Implantaten ist durch die neuartige Füllung aus Silikon mit reduzierter Dichte um 30% leichter als gängige Implantate und entlastet so speziell bei großen Implantaten deutlich die Wirbelsäule als auch die Haut und das Bindegewebe der Brust. So können Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und ein frühes Erschlaffen des Brustgewebes verhindert werden. Die B-Lite Implantate sind allerdings noch deutlich teurer als gängige Silikonimplantate, weshalb die Patientin selbst abwägen muss, ob der Mehrpreis gerechtfertigt ist.

Brustimplantate sind aufgebaut aus einer reißfesten und flexiblen Außenhülle aus polymerisiertem Silikongummi und einer weiteren Innenschicht, die die Reißfestigkeit erhöht und ein Austreten des Füllmaterials verhindert.

Die Oberfläche der Implantate kann glatt oder texturiert sein und eine Beschichtung mit Polyurethan oder einem antiallergenen Titanfilm haben. Die Füllung besteht zumeist aus kohesivem Silikongel, aber das Implantat kann auch eine physiologische Lösung enthalten, mit der das Implantat erst nach seinem Einsatz gefüllt wird, wodurch ein wesentlich kleiner Schnitt ausreicht. Früher als Füllmaterial auch flüssiges Silikon eingesetzt, worauf heute aufgrund der hohen Komplikationsrisiken verzichtet wird. Durch die Kohäsion der modernen Silikongele wird die Durchdringung der Hülle durch die Silikon-Mikropartikel sowie ein Auslaufen im Fall eines Risses verhindert.

Das Silikon der Implantate ist medizinisches Silikon, welches auch in vielen anderen medizinischen Produkten enthalten ist und keine gesundheitsschädliche Wirkung hat. Über die Schädlichkeit von Brustimplantaten bestehen zahlreiche Studien und keine davon konnte eine krebserregende Wirkung des Implantats oder der verwendeten Materialien nachweisen. Auch für die Kinder stillender Mütter besteht kein Risiko durch die Implantate.

Mögliche Nebenwirkungen, Risiken oder Komplikationen:

  • Narkoserisiken sowie gängige Komplikationsrisiken eines chirurgischen Eingriffs.

  • Infektionen der Wunde oder des umliegenden Gewebes um das Implantat

  • Wundheilungsstörungen und Blutungen

  • Narben sind nach dem Eingriff immer vorhanden aber im Normalfall kaum sichtbar. In seltenen Fällen kann es zur Bildung von Keloiden (= Narben, an denen sich das Bindegewebe verstärkt vermehrt) oder hypertropen Narben kommen, die eine Korrektur notwendig machen.

  • Verstärkte/verminderte Empfindlichkeit der Brustwarzen. Dieser Zustand normalisiert sich meist innerhalb einiger Monate bis eines Jahres. Nur in seltenen Fällen ist die veränderte Empfindlichkeit der Brustwarzen dauerhaft.

  • Die häufigste Komplikation einer Brustvergrößerung ist die Kapselkontraktur oder auch als Kapselfirbose bezeichnet. Das Implantat wird durch den Organismus als Fremdkörper erkannt und mit einer Bindegewebskapsel umschlossen. Dies ist eine völlig normale Reaktion, bei der die Kapsel je Patientin individuell dicker oder dünner ausgeprägt sein kann. In einigen Fällen kommt es zu einer schmerzhaften Verhärtung und Kontraktion der Kapsel um das Implantat. Texturierte Implantate minimieren dieses Risiko. Die verhärtete Verkapselung um das Implantat muss chirurgisch entfernt werden. Bei wiederholtem Auftreten, muss das Implantat vollständig herausgenommen werden.

  • Serom (Flüssigkeitsansammlung in der Implantatumgebung), äußert sich durch Schmerzen und Vergrößerung der Brust. Ursache ist meist eine frühzeitige körperliche Belastung nach dem Eingriff

  • Hämatome / Blutgerinnsel am Implantat durch eine Blutgerinnungsstörung oder Missachten der Ruhephase nach dem Eingriff​

  • Trombosierte (verstopfte) Adern in der Achselhöhle oder unter der Haut der Bauchwand nach der Brustoperation, die allerdings innerhalb einiger Monate verschwinden.

  • Implantataustritt bei stark gespannter und hierdurch immer dünner werdender Haut im Bereich der Operationswunde, die letztendlich reißen kann. Diese Komplikation tritt häufiger bei bereits geschädigter oder vernarbter Haut auf.

  • Verkalkung der Implantate durch kleine Kalziumpartikel.

  • Schrumpfung des Implantats bzw. der Implantathülse. Dies äußert sich in tastbare und schmerzhaften Falten unter der Haut und tritt meist nur bei Einsatz des Implantats unter der Brustdrüse auf.

  • Asymmetrie der Brüste durch einseitige Erschlaffung des Gewebes oder Brustmuskels.

  • Platzen oder Sickern ist ein Risiko bei Implantaten, die bereits 10, 15 oder sogar 20 Jahre im Körper verweilen. Ursache hierfür ist der Verschleiß und nachlassenden Elastizität des Materials. Ein Implantataustausch ist unbedingt erforderlich.

  • Das Implantat kann ebenfalls durch einen Unfall, eine Verletzung oder extremer sportlicher Aktivität und Belastung beschädigt werden oder platzen. Ein Implantataustausch ist unbedingt erforderlich.

 Brustvergrößerung mit Eigenfett

Neben der herkömmlichen Methode der Brustvergrößerung, wird die Modellierung der Brüste mit Eigenfett immer beliebter in der plastischen und ästhetischen Chirurgie.
Die Brustvergößerung mit Eigenfett ist eine harmlosere und risikoarmere Methode die Brüste zu vergrößern, als mit Implantaten.
Viele Frauen träumen von größeren, wohlgeformten Brüsten mit natürlichem Aussehen, haben aber Bedenken einen Fremdgegenstand, wie ein Silikonkissen in der Brust zu tragen.
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett, auch Lipofilling genannt ist für den Körper weniger belastend, als mit Implantaten. Eine Kapselfibrose ist mit der Transplantation von Eigenfett ausgeschlossen, da körpereigenes Material verwendet wird.
Auch das Risiko von Komplikationen ist geringer.
Im Gegensatz zu der Brustvergrößerung mit Implantaten, kann die Brust mit Eigenfett nur bis zu einer bestimmten Größe vergrößert werden.

Modellierung der Brüste mit Eigenfett

Die Methode des Fetttransfers kann nicht nur zur reinen Vergrößerung der Brust verwendet werden, sondern auch um Asymmetrien auszugleichen oder um Brüste nach schwerer Kapselfibrose sowie Krebsoperationen wieder aufzubauen. Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett muss die Patientin über genügend Fettdepots verfügen, die abgesaugt werden können.

Eine natürliche Brustvergrößerung mit Eigenfett stellt sich wie folgt dar. Dafür wird Ihr Arzt Ihnen Fett von anderen Bereichen Ihres Körpers, an denen es nicht erwünscht ist, extrahieren und es in den Bereich der Brüste, ähnlich wie ein Implantat, injizieren.

Nachdem ausreichend Fett abgesaugt wurde, kann es nach einem speziellen Siebverfahren direkt in die Brüste platziert werden. Dabei wird das Eigenfett um die Brustdrüse herum verteilt. Die Sensibilität der Brustwarzen und die Funktion der Drüsen bleiben dabei intakt.

Bei traditionellen Fettübertragungsmethoden musste das entnommene Fett in einer Zentrifuge erst in Fett von guter und schlechter Qualität getrennt werden. Nun geschieht dies, während es extrahiert wird.

Da die in der Medical Inn verwendete Absaugungsmethode sehr sanft ist, stellt Ihr Arzt sicher, dass die Fettzellen sehr wenig Schaden erfahren und somit eine hohe Überlebenschance in den Brüsten haben, nachdem sie transplantiert wurden.

Unsere Partner Kliniken sind einige der wenigen in Deutschland, die eine zusätzliche Eigenbluttherapie anwenden, bei der durch Wachstumsfaktoren die Einheilrate der Fettzellen gravierend erhöht wird. Die zusätzliche Eigenbluttherapie stellt sicher, dass die Fettzellen überleben können, wenn Sie in die Brust transplantiert werden.

Die neue Technik der vibrationsassistierten Fettabsaugung erlaubt einen weniger invasiven Eingriff, der mit weniger Blutergüssen, geringeren Schwellungen und somit einer geringeren Abheilungsdauer einhergeht. Dieser Eingriff beinhaltet zwei Eingriffe in einem.

Die Vergrößerung der Brust mit Eigenfett gibt Ihrer oberen Hälfte des Körpers eine schöne, weibliche Form und die vorherige Absaugung des Fettes an ungeliebten Stellen modelliert die Mitte oder die unteren Hälfte des Körpers neu. Dadurch werden auch 2-3 Bereiche Ihres Körpers definierter.

Durch diese Liposuktionen in den Bereichen wie Ihren Armen, Beinen oder Bauch, erhalten Sie einen schlanken, sportlichen Look. Neben rein ästhetischen Gesichtspunkten, kann das Lipofilling auch für die Rekonstruktionen an verschiedenen Regionen Ihres Körpers wie nach Verletzungen oder vorherigen Operationen, verwendet werden.

Mögliche Nebenwirkungen, Risiken oder Komplikationen:

  • Narkoserisiken sowie gängige Komplikationsrisiken eines chirurgischen Eingriffs.

  • Infektionen der Wunde oder des umliegenden Gewebes um das Implantat

  • Wundheilungsstörungen und Blutungen

  • Narben sind nach dem Eingriff immer vorhanden aber im Normalfall kaum sichtbar. In seltenen Fällen kann es zur Bildung von Keloiden (= Narben, an denen sich das Bindegewebe verstärkt vermehrt) oder hypertropen Narben kommen, die eine Korrektur notwendig machen.

  • Verstärkte/verminderte Empfindlichkeit der Brustwarzen. Dieser Zustand normalisiert sich meist innerhalb einiger Monate bis eines Jahres. Nur in seltenen Fällen ist die veränderte Empfindlichkeit der Brustwarzen dauerhaft.

  • Die häufigste Komplikation einer Brustvergrößerung ist die Kapselkontraktur oder auch als Kapselfirbose bezeichnet. Das Implantat wird durch den Organismus als Fremdkörper erkannt und mit einer Bindegewebskapsel umschlossen. Dies ist eine völlig normale Reaktion, bei der die Kapsel je Patientin individuell dicker oder dünner ausgeprägt sein kann. In einigen Fällen kommt es zu einer schmerzhaften Verhärtung und Kontraktion der Kapsel um das Implantat. Texturierte Implantate minimieren dieses Risiko. Die verhärtete Verkapselung um das Implantat muss chirurgisch entfernt werden. Bei wiederholtem Auftreten, muss das Implantat vollständig herausgenommen werden.

  • Serom (Flüssigkeitsansammlung in der Implantatumgebung), äußert sich durch Schmerzen und Vergrößerung der Brust. Ursache ist meist eine frühzeitige körperliche Belastung nach dem Eingriff

  • Hämatome / Blutgerinnsel am Implantat durch eine Blutgerinnungsstörung oder Missachten der Ruhephase nach dem Eingriff​

  • Trombosierte (verstopfte) Adern in der Achselhöhle oder unter der Haut der Bauchwand nach der Brustoperation, die allerdings innerhalb einiger Monate verschwinden.

  • Implantataustritt bei stark gespannter und hierdurch immer dünner werdender Haut im Bereich der Operationswunde, die letztendlich reißen kann. Diese Komplikation tritt häufiger bei bereits geschädigter oder vernarbter Haut auf.

  • Verkalkung der Implantate durch kleine Kalziumpartikel.

  • Schrumpfung des Implantats bzw. der Implantathülse. Dies äußert sich in tastbare und schmerzhaften Falten unter der Haut und tritt meist nur bei Einsatz des Implantats unter der Brustdrüse auf.

  • Asymmetrie der Brüste durch einseitige Erschlaffung des Gewebes oder Brustmuskels.

  • Platzen oder Sickern ist ein Risiko bei Implantaten, die bereits 10, 15 oder sogar 20 Jahre im Körper verweilen. Ursache hierfür ist der Verschleiß und nachlassenden Elastizität des Materials. Ein Implantataustausch ist unbedingt erforderlich.

  • Das Implantat kann ebenfalls durch einen Unfall, eine Verletzung oder extremer sportlicher Aktivität und Belastung beschädigt werden oder platzen. Ein Implantataustausch ist unbedingt erforderlich.

Zu beachten vor und nach der Behandlung:

Vor dem Eingriff:

  • Nach einer Entbindung sollte mindestens 1 Jahr bis zum Eingriff abgewartet werden.

  • Vor der Behandlung sollte mindestens mehrere Tage auf blutverdünnende Medikamente wie z.B. Aspirin (Acetylsalicylsäure) verzichtet werden, da diese Blutungsstörungen hervorrufen können.

  • Innerhalb drei Wochen vor dem Eingriff darf der Patient an keiner akuten Erkrankung (Erkältung, Viruserkrankung, etc.) gelitten haben, die das Immunsystem schwächen könnte.

  • Auf das Rauchen sollte in den Tagen vor sowie auch nach der Behandlung, wenn möglich verzichtet werden, um Wundheilungsstörungen durch eine schlechte Durchblutung vorzubeugen.

  • Eine präoperative Untersuchung, Laboruntersuchung und EKG sowie Abklärung etwaiger Allergien vor der Operation. Gegebenenfalls wird vor dem Eingriff je nach Alter der Patientin ebenfalls eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um eine Erkrankung des Brustgewebes auszuschließen.

  • 6 Stunden vor dem Eingriff sollten zudem keine Nahrung oder Getränke zu sich genommen werden.

Nach dem Eingriff:

  • Nach der Behandlung sollte die Patientin für 1-2 Tagen zur Überwachung im Krankenhaus bleiben

  • Die Rekonvaleszenzphase beträgt 1 – 2 Wochen

  • Mindestens 2 Wochen sollte auf Nikotinkonsum verzichtet werden

  • Meist werden intradermale Nähte zum Wundverschluss verwendet, die sich nach 8 – 10 Tagen von selbst auflösen

  • Ein entsprechender Stütz BH sollte 4 – 8 Wochen tagsüber und nachts getragen werden.

  • Nach der Operation kann das Ankleiden über Kopf sehr schmerzhaft sein, weshalb Kleidungsstücke empfehlenswert sind, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen.

  • Auf körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Sport sollte für mindestens 1 Monat verzichtet werden.

  • 1 Monat lang sollte die Patientin möglichst auf dem Rücken schlafen und die Implantate nicht durch sonstigen Druck belasten.

Wann kann ich nach der Brustvergrößerung wieder arbeiten?

Wenn Sie keine körperlichen Anstrengungen bei der Arbeit haben, ist es möglich ab dem dritten Tag wieder eine sitzende Tätigkeit auszuüben.

Wie lange soll ich mir nach der Brustvergrößerung Urlaub nehmen?

Es kommt ganz auf die Tätigkeit bei der Arbeit und das eigene Schmerzempfinden sowie die Heilung an. Nach Absprache mit dem Arzt können viele Patientinnen schon nach 3 Tagen wieder leichte Arbeiten übernehmen. Bei körperlicher Arbeit ist dies allerdings individuell mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Wie lange muss ich nach der Brustvergrößerung im Krankenhaus bleiben?

In der Regel ist der Klinikaufenthalt eine Nacht. Manche Ärzte im Leading Aesthetics Netzwerk bieten allerdings innovative Methoden ohne Drainagen an um so die Brustvergrößerung ambulant innerhalb von 3 Stunden durchzuführen.

Wann kann ich nach der Brustvergrößerung wieder auf der Seite schlafen?

Die meisten Patientinnen haben nach der Brustvergrösserung ein gewisses Schmerzempfinden. Dies ist abhängig von der Reaktion des eigenen Körpers auf die Operation und die persönliche Schmerztoleranz.
Es wird empfohlen die ersten 4 bis 6 Wochen in der Rückenlage zu schlafen und die seitliche Lage zu vermeiden. Für Patientinnen, die gerne auf dem Bauch schlafen ist dies für diesen Zeitraum um jeden Preis zu vermeiden. Hierbei kann eine Stütze durch weitere Kissen am Rücken von Vorteil sein um eine halb-liegende Haltung einzunehmen und somit das Drehen zu vermeiden.
Warum sollte ich nach der Brustvergrösserung nicht auf der Seite schlafen?
Durch das Schlafen auf dem Rücken vermeiden Sie schmerzen, das Verrutschen oder Drehen der Implantate oder auch Wundheilungsstörungen.

Was ist nach der Brustvergrößerung zu beachten?

Um den Heilungsprozess nach der Brustvergrößerung komplikationslos verlaufen zu lassen und das Endergebnis wie gewünscht wird, sollten Sie in der Zeit danach einige Punkte beachten. Bitte folgen Sie nach dem Eingriff genau die Anordnungen Ihres Arztes.

Die Empfehlungen bezüglich Druckverband, Wundpflege, und Stütz-BH hängen stark von der jeweils gewählten OP-Methode und dem Implantat-Typ ab.

Darf ich nach der Brustvergrößerung ins Solarium?

Prinzipiell wird das Sonnenbaden für die nächsten 8 Wochen nicht geraten um die Wundheilung nicht zu verlangsamen und die Narbenrückbildung optimal verlaufen zu lassen. Das Sonnenbaden verdunkelt die Narben und diese brauchen bis zu einem Jahr um komplett abzuheilen. Daher ist zu beachten, dass der Narbenbereich in den ersten 12 Monaten komplett abgedeckt wird.

Darf ich nach der Brustvergrößerung Rauchen – darf ich Alkohol trinken?

Um den Heilungsverlauf nach der Brustvergrößerung optimal verlaufen zu lassen, sollte das Rauchen und das Konsumieren von Alkohol für ungefähr 4 Wochen nicht empfohlen wird. Jeder Arzt hat hierzu eine andere Meinung, allerdings sollte dies als Richtlinie gelten.

Ab wann darf ich nach der Brustvergrößerung Sport machen? Welchen Sport darf ich nach der Brustvergrößerung machen?

In den ersten sechs bis acht Wochen sollte intensiver Sport vermieden werden sollte.Diese Heilungsphase ist erforderlich bis die Wunden der OP größtenteils verheilt sind. Ein leichtes Trainingsprogramm kann je nach Zustand schon bereits nach vier Wochen wieder angefangen werden.
die Erholungszeit lässt sich jedoch nicht pauschalisieren, da jeder Körper eine unterschiedliche Wundheilung hat. Bevor die Patientin ihr Sportprogramm wieder aufnimmt, sollte unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Es muss darauf geachtet werden, dass keine zu starke Kreislaufbelastung für den Körper stattfindet, sonst kann es zu vermehrter Schwellenbildung im Narbenbereich kommen. Kurze Spaziergänge sind allerdings für den Heilungsprozess förderlich.

Wie lange dauert eine Brustvergrößerung?

Die Brustvergrößerung dauert ca ein bis zwei Stunden. Meist wird dazu von Chirurg, Narkosearzt und Patientin die Vollnarkose, einige plastische Chirurgen bieten auch eine Brustvergrößerung in örtlicher Betäubung an.
Um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, ist es ratsam, eine von Leading Aesthetics zertifizierte Klinik zu wählen. Die Nachbehandlung in der Klinik dauert von einem Tag bis zu drei Tagen.
Wie wähle ich die Größe der Brustimplantate?
Der eigene Wunsch ist hier entscheidend, zudem muss natürlich mit dem Arzt die medizinische Machbarkeit besprochen werden. Die Leading Aesthetic Ärzte legen höchsten Wert auf natürliche Ergebnisse und das Erfüllen der Patientenwünsche.
Sobald Größe und Material der Brustimplantate feststehen, gilt es noch zwei Dinge vor einer Brustvergrößerung zu entscheiden – die Technik des Schnittes und die Lage des Implantats. Hier kann zwischen unter oder über dem Brustmuskel gewählt werden.
Wie wähle ich die Lage des Implantats
Der operierende Chirurg wird mit Ihnen alle Optionen ausführlich besprechen um die für Sie geeignetste Methode zu wählen. Dicke und Beschaffenheit des Drüsen- und Weichteilgewebes sowie Form und Größe der Brüste beeinflussen die Entscheidung für die geeignete Operationsmethode.

Wie lang ist die Narbe bei der Brustvergrößerung?

Ein ca. drei bis sechs Zentimeter langer Schnitt in der Bustumschlagsfalte ist der meistgewählte Zugang. Diese Technik gibt dem Chirurgen eine guten guten Zugang und erleichtert es ihm die Operation durchzuführen und Blutungen zu stillen.

Was kann bei einer Brustvergrößerung schief gehen?

Eine Kapselfibrose kann in seltenen Fällen durch die Bildung von festem Narbengewebe um das Implantat herum entstehen. Hierzu bieten wir allerdings die Folgekostenversicherung an um Sie komplett abzusichern.
Weitere Risiken sind das Verrutschen des Implantats und eine Entzündung, diese Risiken sollten allerdings bei einem Spezialisten vermeidbar sein.

Übernimmt die Krankenkasse meine Brustvergrößerung?

Für die Kostenübernahme der Krankenkasse Ihrer Brustvergrößerung, auch durch Eigenfett, muss der Eingriff medizinisch notwendig sein. Eine Indikation liegt vor, wenn durch die Brustvergrößerung ein Krankheitsbild oder die Folgen einer Erkrankung gelindert oder geheilt werden können. In diesen besonderen Fällen vereinbaren wir für Sie direkt einen Termin bei einem Leading Aesthetics Chirurgen um das weitere Vorgehen zu besprechen.