Facelifting – die dauerhafte Lösung

Durch unterschiedliche Techniken wird beim Facelift die Haut und das darunter befindliche Gewebe dauerhaft zurückgezogen, beziehungsweise entfernt. Dadurch kann das gesamte Gesicht geglättet werden und je nach Methode und Schnittführung ist das Facelifting nach der Heilungsphase nicht mehr sichtbar. Obwohl ein Facelift mittlerweile zu den Standardeingriffen gehört, sollte es ausschließlich von Experten auf diesem Gebiet erfolgen. Anders als bei Botoxbehandlungen erfolgt hier kein verlust der Mimik und eine automatische Straffung des Halses erfolgt ebenfalls.

Bei einem Facelifting handelt es sich um eine Wiederherstellungsoperation. Ziel ist es, Ihr Gesicht zu verjüngen, aber seinen Charakter zu erhalten. Es geht also nicht darum, Ihr grundlegendes Aussehen zu verändern und es ist leider unmöglich, den Alterungsprozess grundsätzlich zu stoppen.

Deshalb arbeiten unsere Gesichtschirurgen mit größter Sorgfalt an einem optimalen Ergebnis. Ihr Arzt stellt Ihnen vorab die Operationsverfahren vor und Sie werden auch besprechen, ob sich für Sie eine Kombination mit ergänzenden Verfahren empfiehlt, z. B.:

  • Neukonturierung der Gesichtsstrukturen (Weichteilaugmentation)
  • Gesichtsimplantate
  • Verbesserung des Tonus und der Struktur der Gesichtshaut (Resurfacing)
  • Faltenglättung durch Injektionen

Oft werden mit einer Gesichtsstraffung weitere Maßnahmen kombiniert, die ebenfalls zu einem jugendlicheren Erscheinungsbild beitragen können:

  • Glättung einer erschlafften oder tief gefurchten Stirn (Stirnlifting)
  • Verjüngung der Augenpartie durch eine Lidkorrektur
  • Lifting für Hals und evtl. vorhandenes Doppelkinn (Halsstraffung)

Mögliche Nebenwirkungen, Risiken oder Komplikationen:

  • Nachblutungen
  • Infektionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Nervenstörungen
  • Gesichtlähmungen
  • Zu beachten vor und nach der Behandlung:

    • Vor der Behandlung sollte mindestens mehrere Tage auf blutverdünnende Medikamente wie z.B. Aspirin (Acetylsalicylsäure) verzichtet werden, da diese Blutungsstörungen hervorrufen können.
    • Auf das Rauchen sollte in den Tagen vor und nach der Behandlung wenn möglich verzichtet werden, um Wundheilungsstörungen durch eine schlechte Durchblutung vorzubeugen.
    • Auf manuelle, physikalische Belastung des Gewebes durch Druck und Reibung (z.B. Massage) sollte einige Tage verzichtet werden.
    • Nach der Behandlung sollten für mehrere Wochen kein Sport oder sonstige Aktivitäten wie beispielsweise Sauna betrieben werden, die den Blutdruck stark erhöhen oder zu einer sehr starken Durchblutung führen.
    • Auf Solarium oder direkte, starke Sonneneinstrahlung sollte mindestens eine Woche verzichtet werden.

    Bei einem Facelift wird die überschüssige Haut entfernt und die Weichteile werden gestrafft. Um durch ein Facelifting (z.B. Fadenlifting) ein deutlich jüngeres Aussehen zu erzielen, werden die darunter liegenden Gewebestrukturen und abgesunkenen Muskeln angehoben. Sichtbare Zeichen der Hautalterung werden dadurch gemindert, die Haut gestrafft und die Muskulatur langfristig gestärkt.

    Mini-Lift

    Beim Mini-Facelift strafft der Ästhetisch-Plastische Chirurg die obere Hautschicht. Die reine Hautstraffung bietet sich vorrangig für jüngere Patienten mit leichten Alterungserscheinungen an.

    Midface-Lift

    Das Midface-Lift konzentriert sich auf das mittlere Gesichtsareal. Insbesondere im Bereich der Wangen können mit dieser Technik effektive Ergebnisse erzielt werden. Neben der Haut werden bei dieser Methode auch die tieferen Gewebeschichten gestrafft und abgesunkene Partien dadurch angehoben. Die Wirkung eines Midface-Lifts ist dadurch natürlicher und langanhaltender als die eines Mini-Lifts.

    Untere Gesichststraffung

    Durch die Straffung der sogenannten SMAS-Schicht, also der tiefen Bindegewebsschicht, im unteren Gesichtsbereich wird das Gewebe angehoben und gestrafft. Somit lässt sich die Profillinie des Gesichts optimal konturieren und Falten im Halsbereich werden dauerhaft geglättet.

    Zusätzliche Behandlungen wie etwa eine Halsstraffung, ein Stirnlift oder ein Anheben der Augenbrauen können ebenfalls große Auswirkungen auf den Gesamtausdruck des Gesichts nehmen und zu einer optischen Gesichtsverjüngung führen. Ein wacher und offener Blick lässt sich vielfach mithilfe einer Lidkorrektur in Köln erzielen.

    Worauf ist nach einer Gesichtsstraffung zu achten?

    Für gewöhnlich stellt eine professionelle Gesichtsstraffung einen komplexen und größeren Eingriff dar, der im Dämmerschlaf mit Lokalanästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt wird. Die Operationszeit beträgt je nach Befund zwischen zwei und fünf Stunden. Dementsprechend benötigt der Körper nach der Gesichtsstraffung ausreichend Zeit, um sich von der Operation zu erholen. In den ersten Tagen nach der Gesichtsstraffung schützt ein weicher Kopfverband die behandelten Areale. Leichte Schwellungen, Verfärbungen, Spannungsgefühle sowie vorübergehende Sensibilitätsstörungen gehören zu den normalen postoperativen Beschwerden. Innerhalb von zwei bis drei Wochen lassen diese in der Regel nach. Um den Heilungsprozess optimal zu unterstützen, sollten Patienten den Kopf insbesondere in den ersten Tagen möglichst ruhig halten. Schweres Heben und körperlich anstrengende Tätigkeiten sind für etwa zwei Wochen zu vermeiden. Die Fäden zieht der Ästhetisch-Plastische Chirurg nach fünf bis zehn Tagen.

    Minimal-invasive Behandlungsmöglichkeiten zur Gesichtsverjüngung

    Neben operativen Eingriffen wie der Gesichtsstraffung können auch minimal-invasive Behandlungen eine sehr gute deutliche Gesichtsverjüngung hervorrufen beziehungsweise die Wirkung einer Gesichtsstraffung verstärken. Durch die Injektion von Hyaluronsäure werden Falten von innen heraus aufgepolstert. Auch durch die Eigenfetttransplantation können Falten geglättet und Volumendefizite ausgeglichen werden. Eine natürliche Regeneration der Haut mit Verjüngung wird ebenfalls erreicht. Die körpereigene Zellregeneration kann mithilfe der sogenannten PRP-Therapie in Köln (auch Plasmatherapie, Eigenblut-Therapie genannt) angeregt werden. Bei der Behandlung von mimisch bedingten Falten wird Botulinumtoxin in den betreffenden Bereich injiziert. Das Botulinumtoxin unterbindet die Reizübertragung vom Nerv zu genau dem Muskel, der für die Bildung der störenden mimischen Falten verantwortlich ist. Da der Muskel entspannt und nicht länger kontrahiert, wird die Falte nicht oder kaum mehr sichtbar.

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