Faltenbehandlung mit Lasertechnik

Laserbehandlungen nutzen die Energie des Laserlichts, das in der Haut in Wärmeenergie umgewandelt wird und somit genutzt werden kann, um erweiterte Äderchen, Tätowierungen, Narben, Pigmentflecken und störende Körperhaare zu entfernen, oder um Akne zu mindern und die Haut zu straffen und sichtbar zu verjüngen. Je nach Ziel der Behandlung gibt es diverse Laserarten, die je nach eingesetzt werden.

Mithilfe des CO2-Fractional Lasers, auch als Fraxel-Laser bezeichnet, können Narben (Aknenarben sowie Schwangerschaftsstreifen) reduziert und Falten geglättet, Pigmentflecken beseitigt, große Poren verfeinert und die Haut gestrafft werden. Der CO2-Fractional Laser lasert punktuell mikroskopisch kleine Löcher in die Hautoberfläche und regt somit den Heilungsprozess der Haut an.

Durch diese Performation stimuliert der Laser zudem das Bindegewebe und regt die hauteigene Kollagen-Produktion an, womit er langfristig zu straffer Haut verhilft. Der Fractional Laser ist für die Haut eine relativ schonende Behandlungsmethode, da nur bestimmte Hautschichten gezielt behandelt werden können und der andere Teil der Haut völlig unberührt bleibt.

Die wichtigsten Informationen

Die Laserbehandlung wird ohne nötige Vorbereitung ambulant, meist ohne Betäubung oder unter örtlicher Betäubung durch eine Salbe oder Betäubungsspritze durchgeführt. Bei größeren und schmerzhafteren Laser-Behandlungen, wie beispielsweise der CO2-Laserbehandlung, kann Schmerzmittel intravenös verabreicht werden, da eine lokale Betäubung meist nicht ausreichend gegen die Schmerzen ist. Die Behandlungsdauer kann sich je nach Art der Behandlung und Größe des behandelten Gebiets zwischen ein paar Minuten und einer Stunde erstrecken.

Nach der Behandlung kann der Patient, mit Ausnahme einiger umfangreicherer Laserbehandlungen, die den Kreislauf stärker belasten und auch optisch sichtbare Folgeerscheinungen beinhalten, direkt in den Alltag zurückkehren.

Je nach Art der Behandlung sind mehrere Folgesitzungen im Abstand von mehreren Wochen nötig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Je nach Hauttyp und Hautproblem kann allerdings auch schon eine Behandlung ausreichen.

Mögliche Nebenwirkungen, Risiken oder Komplikationen:

  • Nach kosmetischen Laserbehandlungen ist meist eine Rötung vorhanden und es kann zu einer leichten Schwellung der Haut kommen, die aber normalerweise spätestens nach einigen Tagen abklingt.

  • Bei der Laserabtragung oder Perforation der Haut durch den Laser bildet sich eine kleine Wunde, auf der sich im Zuge des Heilungsprozesses Krusten und Schorf bilden. Teilweise kann die behandelte Fläche zu nässen beginnen.

  • Nach sehr intensiven Behandlungen wie der CO2-Behandlung kann sich die Haut schälen.

  • Bei falscher Anwendung des Lasers kann es zu starken Hautreizungen oder Verbrennungen kommen, die ggf. in Ihrer Heilung Pigmentflecken oder Narben verursachen können.

Zu beachten vor und nach der Behandlung:

  • Vor der Behandlung sollte die Haut ausführlich untersucht und auf die Verträglichkeit des Lasers analysiert werden.

  • Vor der Behandlung sollte mindestens mehrere Tage auf blutverdünnende Medikamente wie z.B. Aspirin (Acetylsalicylsäure) verzichtet werden, da diese Blutungsstörungen hervorrufen können.

  • Auf das Rauchen sollte in den Tagen vor und nach der Behandlung, wenn möglich verzichtet werden, um Heilungsstörungen durch eine verminderte Durchblutung zu vermeiden.

  • Vor und insbesondere nach der Behandlung ist intensive Sonneneinstrahlung oder Solarium strikt zu vermeiden. Die behandelten Areale sind mit einem hohen Lichtschutzfaktor vor UV-Strahlung zu schützen.

  • Teilweise müssen nach der Behandlung für mehrere Wochen spezielle Pflegecremes aufgetragen werden, die den Heilungsprozess unterstützen.