Wieso sollte ich eine Brustvergrößerung durchführen?

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1 Wieso sollte ich eine Brustvergrößerung durchführen?

Die Gründe für eine Brustvergrößerung sind vielseitig und äusserst individuell. Brüste, die im Verhältnis zur übrigen Figur besonders klein oder asymmetrisch erscheinen, sind keine gesundheitliche Beeinträchtigung. Trotzdem stellen sie für viele Frauen eine enorme seelische Belastung dar. Minderwertigkeitsgefühle, Scham und Probleme im Sexualleben können die Folge sein. Auch im Berufsleben kann Berichten nach ein sinkendes Selbstvertrauen zu Schwierigkeiten führen.

 

Welche Größen sind möglich?

Generell gilt das Ergebnis so natürlich wie möglich aussehen zu lassen. Sollte die Patientin besondere Wünsche haben, muss die Machbarkeit direkt mit dem Arzt besprochen werden um ein realistisches Resultat zu erzielen.

 

Kann durch eine Brustvergrößerung eine Asymmetrie ausgeglichen werden? Welche Größen sind bei einer Brustvergrößerung möglich?

Mit einer Brustvergrößerung kann eine kleine Brust der restlichen Figur angepasst werden. Die besten Ergebnisse werden dabei erzielt, wenn eine natürliche Balance zum übrigen Körper hergestellt wird. Der Wunsch nach extrem großen Brüsten kann oder sollte aus medizinischen Gründen oft nicht erfüllt werden (z. B. zu erwartende Haltungsschäden).

 

Kann ich nach dem Stillen eine Brustvergrößerung durchführen lassen?

Ab wann nach Ein weiterer Grund für eine Brustvergrößerung kann eine veränderte Brustform sein, etwa nach einer Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust. Vor allem nach dem Stillen kann es zu einem Erschlaffen der Brustdrüsen und einem Einfallen der oberen Brusthaut kommen. Die hängenden Brüste wirken danach unverhältnismäßig schlaff, was für die meisten Patientinnen besonders belastend ist. Bei zu starker Hautdehnung kann jedoch eine zusätzliche Bruststraffung notwendig sein. Die Operation kann prinzipiell in jedem Alter (ab 18 Jahren) durchgeführt werden.
In der Regel erfolgt die Vergrößerung mit einem Silikongel-Implantat. Es gibt auch andere Verfahren wie zum Beispiel Eigenfetttransplantation oder Filler wie LosDeline, allerdings haben diese derzeit noch keinen Standard-Charakter und sollten nur nach ausdrücklicher Abwägung mit Ihrem Plastischen Chirurgen gewählt werden.

In der Regel können Sie mit einer vollen Brustform rechnen. Das Implantat ist meist unter der Haut nicht ertastbar, lediglich an den Implantaträndern kann es erfühlt werden. Die Ergebnisse sind dauerhaft und halten, je nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre – aber nicht ewig. Zum einen werden der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern. Zum anderen ist ein Implantatwechsel und somit eine weitere Operation innerhalb von 20 Jahren wahrscheinlich.

 

Welche Implantat-Typen gibt es?

Bei einer Brustvergrößerung werden verschiedene Implantat Typen eingesetzt. In eine Silikonhülle wird dafür normalerweise ein kohäsives („quervernetztes“) Silikongel eingebracht, welches bei einem Riss der Silikonhülle nicht mehr auslaufen kann. Silikongel Implantate sind in ihrer Form sehr variabel und bieten eine besonders natürliche Konsistenz. Es gibt diverse Unterschiede: runde Implantate, die die gesamte Brust ausfüllen, oder tropfenförmige („anatomische“) Implantate, mit denen die natürliche Brustform nachgeahmt und damit das Volumen im unteren Teil der Brust ausgefüllt wird.

Motiva Implantate weisen zum Beispiel die folgenden Merkmale auf:

Die Oberflächen der Motiva Implantate werden komplett ohne Zucker oder Salz hergestellt. Dies bewirkt zum einen eine wesentlich sanftere und einheitlichere Struktur als auch eine wesentlich bessere Verträglichkeit der Implantate. Aktuelle Studien zeigen einen möglichen Zusammenhang zwischen aggressiver Texturierung mit Zucker oder Salz und späteren Komplikationen wie zum Beispiel ALCL. Sichere Hüllenoberfläche ohne aggressive Vertiefungen und keine Reste von Salz- oder Zuckerkörnern mit einer optimierten, einheitlichen Hüllenoberfläche.

Fürher, und vor allem in den USA waren Implantate mit Kochsalzlösung weit verbreitet, diese Implantate werden heute zur Brustvergrößerung nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt.

Ein weiterer namhafter Hersteller ist Polytech: Brustimplantate von Polytech sind mit speziellen Silikongelen gefüllt, die für die Langzeitimplantation zugelassen sind. Diese Gele sind hoch vernetzt und kohäsiv. Das sorgt zum einen dafür, dass das Gel immer in der Hülle bleibt, selbst wenn diese durch einen Schnitt beschädigt wird. Zum anderen macht es unsere Brustimplantate formstabil. Erhöht man den Durch auf Ihre Form, nehmen sie anschließend wieder ihre ursprüngliche Gestalt an.

 

Gibt es Sonderanfertigungen von Implantaten?

Die meisten Hersteller bieten Implantatgrößen bis ca 1100cc an. Sollten Sie einen besonderen Wunsch haben, kann gegen einen Aufpreis eine Sonderanfertigung bestellt werden. In der Regel fallen dann zusätzlich bis 1500€ pro Seite an.

 

Hält ein Implantat lebenslänglich?

Die Hersteller geben mittlerweile eine lebenslange Garantie. Allerdings verändert sich unser Körper mit den Jahren und das Bindegewebe lässt nach, man nimmt zu oder ab und somit verändert sich die Körperform. Daher wird meist nach 20 bis 30 Jahren ein Implantatwechsel durchgeführt.

 

Implantate verursachen Krebs?

Der Hersteller Allergan hat sich entschlossen, den Verkauf spezieller Brustimplantate vorsorglich weltweit einzustellen. Hintergrund ist das vereinzelte Risiko für ein sehr seltenes Lymphom. Es besteht das sehr vereinzelte Risiko, dass Implantate mit aufgerauter Oberfläche ein seltenes Lymphom hervorrufen können: das sogenannte „Brustimplantat-assoziierte anaplastische, großzellige Lymphom (BIA-ALCL)“. Darauf hatten das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die US-amerikanische Food and Drug Adminsitration (FDA) bereits 2018 hingewiesen. In Europa wurden die betroffenen Implantate bereits 2018 zurückgerufen: Der Hersteller hatte den Vertrieb der texturierten Brustimplantate in Europa bereits Ende letzten Jahres eingestellt. Dies geschah auf Aufforderung der französischen Arzneimittelbehörde hin. Vorsorglicher Rückruf jetzt auch in den USA: Die FDA hat den Hersteller Allergan nun ebenfalls dazu aufgefordert, seine texturierten Brustimplantate in den USA vom Markt zu nehmen. Dabei handelt es sich um keine behördliche Anweisung. Allergan hat sich deshalb jetzt freiwillig dazu entschlossen, den Verkauf dieser Implantate nicht nur in Europa und den USA, sondern weltweit vorsorglich einzustellen.

 

Wie finde ich heraus, ob mein Implantat betroffen ist?

Rücksprache mit dem Arzt halten: Um zu klären, ob das eigene Implantat tatsächlich vom Rückruf betroffen ist, sollten betroffene Patientinnen dies am besten mit ihrem Chirurgen oder behandelnden Arzt besprechen. Der Hersteller hat in seiner englischsprachigen Pressemitteilung (siehe Quellenkasten) vom 24. Juli 2019 alle betroffenen Implantate aufgeführt. Zusätzlich hat die Firma eine Kontaktliste veröffentlicht, an die sich Betroffene im Zweifelsfall wenden können: https://allergan-web-cdn-prod.azureedge.net/actavis/actavis/media/allergan-pdf-documents/medical-information-contact-list.pdf (PDF).

 

Wie hoch ist das Risiko durch aufgeraute Implantate?

Das Risiko für das seltene Lymphom BIA-ALCL ist sehr gering: Darauf weisen auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie das BRCA-Netzwerk in seiner aktuellen Stellungnahme hin: Weltweit werden rund 40 Millionen Implantate verwendet. Bisher erkrankten nur wenige hundert Frauen mit Brustimplantaten an dem seltenen Lymphom. In Deutschland liegt die Zahl der gemeldeten Fälle bisher bei 12 (Stand 04.04.2019). Der Verlauf dieses Lymphoms ist vorwiegend gutartig und die Prognose ist gut.

 

Muss ich mir mein Implantat vorsorglich entfernen lassen?

Nein, das empfiehlt die FDA ausdrücklich nicht: Implantate, die keine Beschwerden machen, müssen sich Frauen nicht vorsorglich entfernen lassen. Der Rückruf ist lediglich eine Vorsichtsmaßnahme. Verspüren Patientinnen Beschwerden mit ihrem Implantat, empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt – auch um vielleicht unnötige Ängste zu vermeiden.

Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2019/news052-rueckruf-brustimplantate-allergan-informationen-fuer-brustkrebspatientinnen.php
© 2019 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
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0800–420 30 40 oder krebsinformationsdienst@dkfz.de
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Welche Implantate sind betroffen?

Von dem Rückruf der Firma Allergan sind nur spezielle, sogenannte texturierte Implantate betroffen. Also solche, die eine aufgeraute Oberfläche haben. Implantate mit einer aufgerauten Oberfläche haben normalerweise den Vorteil, dass sie sich besser mit dem Bindegewebe verbinden. Das verhindert, dass sich das Implantat verschiebt und reduziert das Risiko für schmerzhafte Verhärtungen rund um die Implantate, sogenannte Kapselfibrosen.

Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2019/news052-rueckruf-brustimplantate-allergan-informationen-fuer-brustkrebspatientinnen.php
© 2019 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

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Warum soll ich mit einem Facharzt sprechen?

Voraussetzung für einen gelungenen Eingriff ist ein ausführliches Gespräch über den Eingriff und die persönlichen Vorstellungen und mögliche Komplikationen. Nutzen Sie die Gelegenheit, alle wichtigen Fragen zu klären, die nicht schon vorab durch Experten beantwortet wurden. Nehmen Sie eventuell eine Vertrauensperson mit zu Ihrem Beratungsgespräch. Falls nach dem Gespräch noch weitere Fragen aufkommen, vereinbaren Sie einen weiteren Termin oder rufen Sie bei Ihrem Arzt an. Zwischen Vorgespräch und Operation sollte immer genügend Bedenkzeit liegen.

Vor der Operation wird der ästhetisch-plastische Chirurg mit Ihnen eine Einwilligungserklärung durchsprechen. Diese enthält Ihre persönlichen Daten, eine Aufklärung über die Art der Behandlung und die möglichen Komplikationen. Sie erklären sich durch Ihre Unterschrift mit dem Eingriff einverstanden und versichern, dass Sie über die Risiken aufgeklärt wurden, hier wird es meist auch schon verbindlich und die Stornierung ist mit Ausfallkosten verbunden. Lesen Sie daher genau was Sie unterschreiben.

Falls es zu Komplikationen kommt oder Sie mit dem Ergebnis des Eingriffs unzufrieden sind, kann es zu Folge-Operationen kommen. Bei „medizinisch nicht indizierten ästhetischen Operationen“ (SGB V § 52) ist die gesetzliche Krankenversicherung verpflichtet, Sie bei schicksalhaften Komplikationen, die der Arzt nicht verschuldet hat, an den Kosten der Folgeoperationen angemessen zu beteiligen. Vor dem ersten Eingriff haben Sie die Möglichkeit eine Folgekostenversicherung abzuschliessen. Fragen Sie bitte direkt in der Klinik nach dieser Möglichkeit.

 

Was muss ich vor der Brustvergrößerung beachten?

14 Tage vor der Operation sollten Sie keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin). Die blutverdünnende Wirkung verzögert die Blutgerinnung und kann Nachblutungen verursachen. Reduzieren Sie bitte auch den Konsum von Zigaretten und Alkohol vor dem Eingriff.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein oder leiden Sie unter Allergien (z. B. gegen Medikamente, Desinfektionsmittel oder Pflaster), teilen Sie dies unbedingt dem Arzt mit. Informieren Sie ihn auch unbedingt über bekannte Krankheiten, das wird allerdings auch ausführlich während Ihres Beratungsgespräches besprochen. Neigen Sie zu blauen Flecken oder anhaltenden Blutungen nach kleinen Verletzungen, sollte der Plastische Chirurg eine Gerinnungsstörung vor der Operation unbedingt ausschließen, sprechen Sie dies beim ersten Gespräch direkt an. Außerdem sollten Sie Ihrem Plastischen Chirurgen unbedingt mitteilen, wenn Sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen. In beiden Fällen kann sich die Brustform in unvorhersehbarer Weise verändern, wodurch das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfallen kann.

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Ihr Plastischer Chirurg wird mit Ihnen darüber sprechen. Wenn Sie den Eingriff ambulant vornehmen lassen, empfehlen wir außerdem, dass ein Angehöriger Sie begleitet, fährt und mindestens während der ersten Nacht nach dem Eingriff um Sie kümmert.

Der Eingriff wird stationär und mit Vollnarkose durchgeführt, oder ambulant mit Vollnarkose. In Narkose ist die Operation für die Patientin stress- und problemfrei. Eine Brustvergrößerung in örtlicher Betäubung ist nach Absprache auch möglich, allerdings nicht empfehlenswert. Welche Voruntersuchungen dafür notwendig sind und wann sie durchgeführt werden, besprechen Sie am besten mit Ihrem Plastischen Chirurgen. Auch das Narkosegespräch sollte ausführlich mit dem Anästhetisten besprochen werden.

 

Achselschnitt oder Hautfalte unter der Brust?

In der Hautfalte unter der Brust, im Bereich der Brustwarze oder in der Achselhöhle erfolgt ein drei bis fünf Zentimeter langer Schnitt. Durch diese Öffnung schafft der Plastische Chirurg einen Hohlraum, dessen Lage und Größe für das Ergebnis der Brustvergrösserung entscheidend ist.

Für die Positionierung des Implantats gibt es zwei Möglichkeiten – direkt hinter der Brustdrüse („subglandulär“) oder hinter dem Brustmuskel („submuskulär“). Eine Platzierung hinter dem Muskel ist vor allem bei geringem Brustgewebe nützlich und verringert die Tastbarkeit des Implantats im oberen Bereich. Die subglanduläre Lage des Implantats hingegen entspricht ebenfalls der natürlichen Brust, in einzelnen Fällen kann das Kissen jedoch unter der Haut tastbar sein.
Die Wunde wird mit feinen Fäden (oft auch selbstauflösend) unterhalb der Haut genäht. Zusätzlich können Drainagen gelegt werden, um Wundwasser abzuführen. Neue Methoden ermöglichen den Verzicht auf Drainagen, das ist allerdings von Arzt zu Arzt verschieden. Noch auf dem Operationstisch bekommen Sie einen Verband oder einen Kompressions-Büstenhalter den Sie die nächsten Wochen unbedingt tragen sollten. Die Operationsdauer beträgt normalerweise etwa ein bis zwei Stunden und Sie werden danach intensiv betreut.

Brustvergrößerung mit Achselschnitt

Sie wünschen sich eine Brustvergrößerung mit Achselschnitt um keine Narben unter der Brust zu haben, haben aber Angst vor den möglichen Risiken?  Auch wenn die Risiken einer Brustvergrößerung über die Achsel eher von seltener Natur sind, bleibt wie bei jedem operativen Eingriff ein Restrisiko bestehen, da es keine risikofreie Operation gibt.

Welche kurzfristigen Risiken können bei einer Brustvergrößerung über die Achsel auftreten?

Es kann zu Nachblutungen kommen. Nachblutung bedeutet, wenn direkt nach der Operation eine große Menge von Blut im OP Gebiet ungewünscht auftritt. Diese Nachblutung muss direkt nach der Operation mit einer Folgeoperation behandelt werden. Dieser Fall ist allerdings selten.
Es kann zu Thrombose und Emboliebildung kommen. Dies bedeutet einen ungewünschten Verschluss von wichtigen Gefäßen mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. Um dieses Risiko zu minimieren, bekommen Patienten schon vorab der Operation mindestens eine Thrombose Spritze.

Welche mittelfristigen Risiken bestehen bei einer endoskopisch axillären Brustvergrößerung?

Es kann zu Wundinfektionen kommen. : Diese können auch noch bis zu 6 Wochen nach der Brustvergrößerung über die Achsel auftreten und bedeutet eine Entzündung von Gewebe oder des Implantates. Um dieses Risiko zu minimieren, bekommen Patienten vor der Operation intravenös Antibiotika verabreicht und für die Fünf Folgetage nach der Operation Antibiotika verschrieben.
Implantate können wie bei den anderen Schnittmethoden verrutschen.  Die Implantate werden im Rahmen der Operation über den Achselschnitt an die exakte Stelle positioniert. An dieser Stelle werden zusätzliche Fixierungen in Form von Klebebandagen auf der Haut angebracht und dazu mit einem festen Stütz-BH und dem sogenanntem Stuttgarter-Gürtel  (elastischen Bandage im Dekolletébereich) versehen. Mit diesen Maßnahmen ist das Risiko für ein Verrutschen von Implantaten extrem selten.

Wie verläuft die Nachsorge nach der Brustvergrößerung?

Unmittelbar nach der Operation wird die Brust für ein paar Tage gespannt sein und schmerzen, sodass Sie sich keiner Belastung aussetzen sollten. In der Regel werden dagegen leichte Schmerzmittel verabreicht und nach einigen Tagen wird der Verband durch einen Büstenhalter mit Stuttgart Gürtel ersetzt. Dieser sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und sie nicht einengen. Büstenhalter, die die Brust stark heben (z. B. „Push-ups“), sollten Sie während der ersten drei Monate vermieden werden.

Die Drainagen werden meistens direkt am Tag nach der Brustvergrößerung wieder entfernt. Wenn die Fäden sich nicht selbst auflösen, werden sie nach zehn bis 14 Tagen vom Arzt wieder entfernt. Zunächst wird die Narbe noch gerötet sein, verblasst aber innerhalb einiger Monate. Einige Wochen nach der Operation kann die Narbe auch mit speziellen Narbencremes behandelt werden. In den nächsten sechs Monaten sollten Sie auch eine direkte Sonneneinstrahlung auf die Narbe vermeiden, sie können zudem auch mit einer Lasernarbenbehandlung beginnen.

Ihre volle Arbeitsfähigkeit ist nach wenigen Tagen wiederhergestellt, sofern Sie keine anstrengende körperliche Arbeit ist. Stellen Sie sich jedoch darauf ein, dass Sie erst nach 3-5 Tagen wieder duschen können, waschen Sie sich währenddessen schonend. Etwa einen Monat nach der Operation ist die Einheilung des Implantats vorläufig abgeschlossen. Die Brust bleibt aber weiterhin gespannt und wird erst einige Wochen später weich. Bis die ursprüngliche Konsistenz und Sensibilität der Brust wieder erreicht ist, können Monate vergehen.

 

Welche Komplikationen können bei der Brustvergrößerung entstehen?

Jede Operation bringt Risiken mit sich. Die Risiken einer Brustvergrößerung können aber minimiert werden, wenn die Operation von einem qualifizierten Plastischen Chirurgen mit genügend Erfahrung vorgenommen wird. Trotz größter Sorgfalt können aber, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, während oder nach der Operation vereinzelt Komplikationen auftreten.

Allgemein besteht das Risiko von Blutergüssen und Blutungen. Infektionen können zu Wundheilungsstörungen führen. Blutgerinnsel können zu einem Gefäßverschluss führen (Thrombose) oder in die Lunge gelangen (Lungenembolie). Bei der Gabe von Medikamenten oder Betäubungsmitteln kann es zu Allergien und Unverträglichkeiten kommen. Sollten Bluttransfusionen nötig sein, kann bei allen Vorsichtsmaßnahmen eine Infektion nicht ausgeschlossen werden. Nach der Operation können Taubheitsgefühle durch gedrückte Nerven oder andere Lagerungsschäden auftreten, die jedoch meist abklingen.

Aufgrund der Durchtrennung feiner Nerven kann vor allem bei großen Implantaten das Gefühl an der Brustwarze vorübergehend beeinträchtigt sein. Taubheit oder besondere Empfindlichkeit nehmen in der Regel bald wieder ab. In seltenen Fällen ist die Taubheit jedoch auch bleibend.
In Ausnahmefällen kann es zu Wundheilungsstörungen, Blutergüssen, Infektionen und Ansammlung von Sekret kommen, die dazu führen können, dass das Implantat vorübergehend entfernt werden muss.
Sind in einem Alter, in dem Sie regelmäßig Mammographie-Untersuchungen vornehmen lassen müssen, sollten Sie Ihren Arzt in jedem Fall vorab über Ihr Brustimplantat informieren, da es die Untersuchung einschränkt.

 

Wie verläuft die Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett wird meist am Bauch- und Hüftbereich Fett abgesaugt, aufbereitet und anschließend in die Brust injiziert. Das Fett verleiht der Brust eine runde und natürliche Form. Diese Methode der Brustvergrößerung richtet sich vor allem an Frauen mit kleinen Unregelmäßigkeiten an der Brust und eignet sich ebenso um Asymmetrien auszugleichen. Ein positiver Nebeneffekt: Die Brüste werden nicht nur geformter, sondern auch kleine Problemzonen am Körper werden gleichzeitig behandelt.

Welche Tipps gibt es für die Arztwahl?

Für die Wahl des geeigneten Arztes sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen. Werden Sie sich klar darüber, was Sie an Ihrem Aussehen stört und welche Erwartungen Sie in die Operation setzen. Fragen Sie nicht nur im Freundeskreis nach, denn jeder Körper und die Erwartungen sind unterschiedlich.

Voraussetzung für ein zufriedenstellendes Operationsergebnis ist die Wahl eines entsprechend ausgebildeten Facharztes. Leading Aesthetics rät dringend zur Wahl eines Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie, der über eine langjährige Weiterbildung verfügt und genug Berufserfahrung vorweisen kann. Gemeinsam mit Ihnen wird er im Vorfeld die geeignete Operationsmethode auswählen sowie Wünsche, Grenzen und Alternativen des geplanten Eingriffs besprechen.

Der Plastische Chirurg ist ein anerkannter Facharzt, der nach Abschluss seines Medizinstudiums eine sechsjährige Weiterbildung absolviert hat. In dieser Zeit muss er unter Aufsicht zahlreiche Operationen vornehmen. Nach diesen praktischen Erfahrungen und theoretischer Weiterbildung muss der Arzt die Facharztprüfung bei der jeweiligen Landesärztekammer ablegen. Erst dann erhält er offiziell den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ und damit für Sie, den Patienten, den eindeutigen Nachweis einer umfassenden Qualifikation.

Nur der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ (bzw. „Facharzt für Plastische Chirurgie“) ist geschützt und andere Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg“, „Kosmetischer Chirurg“ oder „Ästhetischer Chirurg“ sind keine geschützten Titel und können von jedem Arzt auch ohne nachgewiesene Weiterbildung geführt werden. Über ihre Aus- bzw. Weiterbildung sagen sie nichts aus.

Was kostet eine Brustvergrößerung?

Da Expertise und Qualität nicht verhandelbar sind und auch ihren Preis haben, kann man generell sagen, dass eine Brustvergrößerung bei einem Spezialisten ab 6000€ startet. Die Preise beinhalten meist die Narkose, Übernachtung in der Klinik und den Büstenhalter und Stuttgarter Gürtel.

 

Kann ich eine Brustvergrößerung finanzieren?

Generell bieten verschiedene Dienste das Finanzieren von ästhetischen Behandlungen und Eingriffen an. Leading Aesthetics arbeitet mit Medipay zusammen um Ihnen eine Finanzierung ab 0% zu ermöglichen. Und dies schon ab einem Behandlungspreis von 200€.

 

Wann kann ich nach der Brustvergrößerung wieder Sport machen?

Wenn die Operation und die Wundheilung problemlos verlaufen kann nach 4-6 Wochen wieder leicht angefangen werden Sport zu treiben.

 

 

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